Autofahren im Herbst: Die besten Tipps für eine unfallfreie und sichere Fahrt


Autofahren im Herbst stellt Autofahrer nach der schönen Sommerzeit wieder vor Herausforderungen. Starker Regen, getrübte Sicht durch Nebel, der erste Frost und die tiefstehende Sonne sind nur einige der Punkte, die in der Herbstzeit auf Autolenker zukommen. Je nach Wettersituation sind Glätte, Nebel und Schnee auf Österreichs Straßen keine Seltenheit. Wir geben Tipps für eine unfallfreie und sichere Fahrt durch den Herbst.

Sehen und gesehen werden!

ist das Motto für eine sichere Fahrt durch den Herbst. Vorausschauendes Fahren, beste Sichtbarkeit und rechtzeitige Beseitigung möglicher technischer Mängel an Fahrzeugen sind vor Fahrtantritt wichtig.

Geschwindigkeit anpassen – Abstand halten

Im Herbst kommt es zu rasch wechselnden Witterungsverhältnissen. Aus diesem Grund muss die Geschwindigkeit rechtzeitig an die Fahrverhältnisse angepasst werden. Als eine Faustregel für den richtigen Abstand gilt die Zwei-Sekunden-Regel: Wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen markanten Punkt passiert, langsam „21, 22“ zählen. Erst dann sollte man selbst diesen Punkt passieren, sonst ist der Abstand zu gering.

Glättewarnanlagen der ASFINAG helfen um vor Vereisung auf Fahrbahnen rechtzeitig zu warnen.

Rechtzeitig Winterreifen aufziehen

Sorgen Sie rechtzeitig für die entsprechende Winterausrüstung bei Pkw und Lkw mit Winterreifen und Schneeketten. Tipp: Frühzeitig einen Reifenwechsel-Termin bei der Fachwerkstätte vereinbaren.
Ab 1. November müssen Pkw und Lkw per Gesetz Winterreifen bei winterlichen Fahrverhältnissen montiert haben. Lkw-Lenker müssen zusätzlich Schneeketten mitführen.

Vorsicht in Nebelzonen – Vorausschauend fahren

Bei schlechter Sicht die Nebelschlussleuchte aktivieren, schnell aufziehender Nebel sorgt auf manchen Abschnitten auf Österreichs Autobahnen für Sichtbehinderungen beim Autofahren. Bei Nebelpunkten am rechten Rand auf der Autobahn gilt:

  • Drei Punkte bedeuten normale Sicht.
  • Sind nur zwei Punkte gleichzeitig sichtbar, sollte die Geschwindigkeit auf 60 km/h reduziert werden.
  • Bei einem sichtbaren Nebelpunkt die Geschwindigkeit auf 40 km/h drosseln.

Auch die tiefstehende Sonne beeinflusst unsere Wahrnehmung während der Fahrt und so gilt auch hier: Vorausschauend fahren und immer vorbereitet sein.

Längerer Bremsweg durch nasse Fahrbahn

Auf einer nassen Fahrbahn sollte man frühzeitig vom Gas gehen und die Vorgaben auf den Verkehrsbeeinflussungsanlagen sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen bei Regen unbedingt beachten. Die Nässe in Verbindung mit tieferen Temperaturen sorgt auf Straßen für Gefahrenmomente. Bei 100 km/h verlängert sich der Anhalteweg auf nasser Fahrbahn auf 96 Meter. Das sind 20 Meter mehr als auf trockener Fahrbahn. Die Reifen haben bei diesen Stra0enbedingungen kaum oder nur schlechte Haftung. Tipp: Autofahrer mit weniger Erfahrung sollten passiv unterwegs sein.

Was tun, wenn das Auto trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu rutschen beginnt?

  • Fuß weg vom Gas
  • Auskuppeln
  • Blitzartig in die gewünschte Fahrtrichtung lenken und bremsen

Quelle: ASFINAG